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Buchempfehlung: Blaue Bohnen und gebrochene Herzen (von Bianka Fuchs)

Bianka Fuchs erzählt in ihrem Buch die eigene Geschichte von ihrem Kampf aus der Depression. Nachdem ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist, fällt Bianka Fuchs in eine Lebenskrise und versucht diese in einer Tagesklinik zu bewältigen. Doch intepretiert sie ihre Krise als Schwächeanfall und versucht schon bald ihr Leben wieder aufzunehmen. Dabei stürzt sie sich in die Arbeit und erleidet schon bald einen Rückfall. Mit ihrem Rückfall begibt sie sich in eine stationär-psychiatrische Klinik. Dort bringen ihr die Therapeuten sehr viel Verständnis und Mitgefühl entgegen, was für sie ungewohnt und am Anfang schwierig war anzunehmen. So wird sie während der Therapie immer von zwei Stimmen begleitet, dem Stabsoffizier und der Nato-Friedenstruppe. Beide liefern sich Wortgefechte und bewirken eine innere Zerissenheit zwischen sich verschließen, zur Abwehr aufrüsten und sich zu öffnen. Welche der beiden Stimmen letztendlich gewinnt bleibt lange offen…

“Blaue Bohnen und gebrochene Herzen” ist eine sehr rührende Geschichte vom inneren Kampf in der Psychotherapie. Humorvoll und selbstironisch beschreibt Bianka Fuchs ihre Erlebnisse und macht mit ihrem Buch Frauen in der Depression Hoffnung. Durch die bewusste Kürze des Buches ist es in einer Depression gut zu lesen und überfordert nicht. Doch auch wenn man sich nicht in solch einer Situation befindet empfielt sich dieses Buch, da es Einblicke in die Psyhotherapie gibt und einen beim Lesen in seinen Bann zieht.